Impressionen aus der Luft

Dass Berlin und Brandenburg einiges zu bieten haben, sieht man auch von oben. Luftbild-Fotograf Wolff Glaeser on Helicolor-Luftbild-Ost hat die schönsten Impressionen der Hauptstadtregion eingefangen.

Kontakt zum Fotografen:

Helicolor-Luftbild-Ost GmbH
Wolf Glaeser
Mittelstraße 9
12529 Schönefeld

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Seit 2012 lockt die ILA Berlin im zweijährigen Rhythmus Aussteller, Fachbesucher und Zuschauer nach Selchow auf das Messegelände Berlin ExpoCenter Airport. Im Moment liegen die drei festen Hallen still dar, doch die Vorbereitungen für die nächste ILA Berlin sind bei den Veranstaltern, Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) und Messe Berlin, längst angelaufen. Die Zukunft der Messe war in den vergangenen Monaten ein großer Diskussionspunkt. Verschiedenste Veranstaltungsorte wurden geprüft. Letztlich war man sich einig: Die Ausstellung kleiner und großer Fluggeräte sowie die Flugshow sind zentrale Elemente der ILA Berlin und das Berlin ExpoCenter Airport bietet beste Voraussetzungen, die Highlights der Messe auch 2022 zu präsentieren.

Die Entstehung des Berlin ExpoCenter Airport

Am 18. August 2011 fiel der erste Spatenstich für das 250.000 m2 große Messegelände am Rande des Flughafens BER. Das Veranstaltungsareal liegt unmittelbar neben der Südbahn des Flughafens und ist über die Rollbahn Bravo mit diesem verbunden. Viele Freiflächen für die Präsentation von Fluggeräten aller Größen und Kategorien, drei feste Hallen ohne Säulen, ein eigener Tower für die Veranstaltungsleitung sowie eine große Kapazität an Parkplätzen zeichnen das Messegelände aus.

Initiiert wurde es von der Messe Berlin und der ZukunftsAgentur Brandenburg (heute Wirtschaftsförderung Brandenburg), die bis 2019 gemeinsam auch Gesellschafter des Areals waren. Vor rund zwei Jahren übernahm der Flughafen Berlin Brandenburg die Flächen und sicherte damit die Zukunft des Standortes. Zwischen den Messen kann die Flughafengesellschaft das Gelände nunmehr auch anderweitig nutzen.

 

Die Aufnahme wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Bis in weite Ferne leuchtet er: der letzte erhaltene Sendemast auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen. Zusammen mit den alten Sendehäusern erinnert er an den Ursprung des Rundfunks in Deutschland. Am 22. Dezember 1920 wurde dort mit einem Weihnachtskonzert die erste Rundfunksendung Deutschlands ausgestrahlt. Ein Großteil der Gebäude und technischen Anlage auf dem Areal stehen heute unter Denkmalschutz.

Ab 1911 wurden auf dem 130 Hektar großen Areal des Funkerbergs die ersten Sendeanlagen und eine Funkerkaserne errichtet. Das erhaltene Senderhaus 1 ist heute das älteste Senderhaus Deutschlands. Durch die rasante Entwicklung des Rundfunks zu Beginn der 1920er Jahre entwickelte sich auch das Funkerberg-Gelände rasant. Innerhalb weniger Jahre kamen zwei weitere Sendehäuser und zahlreiche Antennenanlagen hinzu.

In seiner Blütezeit standen über 20 Sendemasten und Sendetürme auf dem Funkerberg. Das Herzstück bildete der 243-Meter hohe Mittelturm. Obwohl die Ingenieure und Erbauer in der Planung den Winddruck auf den Turm berücksichtigt hatten, stürzte dieser 1972 bei einem Orkan ein. Danach waren auch die umgebenden 210-Meter hohen Masten praktisch unbrauchbar und wurde durch Sprengung entfernt. Der einzige noch stehende Sendemast, der Mast 17, ist heute das älteste Relikt deutscher Rundfunkgeschichte.

1949 gingen die Gebäude an die Deutsche Post über, die den Sendebetrieb auf dem Funkerberg noch bis 1997 ermöglichte. Danach standen die Gebäude teilweise leer. 2006 erwarb die Stadt Königs Wusterhausen das Areal und trug damit unter anderem zum Erhalt des Sender- und Funktechnikmuseums bei. Die Fläche zwischen Funkerberg und Schulweg wurde zu einem attraktiven Wohngebiet ausgebaut. 2011 erwarb ein Investor das Mannschaftsgebäude und die ehemalige Reithalle auf dem Funkerberg, sanierte diese und schuf darin 71 Eigentumswohnungen.

Der einzige noch aktive Sendestandort auf dem Funkerberg ist heute ein 67 Meter hoher Mobilfunkturm, der 1994 errichtet wurde und auch den UKW-Sender HitRadio SKW überträgt.

 

Die Aufnahme wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Trotz der Corona-bedingten Ausnahmesituation bringt die Sommerferienzeit auch in diesem Jahr vor allem eines mit sich: Staus und lange Blechlawinen auf den Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen. Neben Tagesausflügen und Kurztrips stehen Heimat- und Camping-Urlaub in diesem Jahr hoch im Kurs, was sich auf Deutschlands Fernstraßen deutlich bemerkbar macht. Die Anzahl der Staus und Staukilometer ist nach aktuellem Stand vergleichbar mit dem Jahr 2019. Schuld ist unter anderem die Vielzahl an Baustellen: Aktuell wird auf Deutschlands Autobahnen an über 850 Stellen gearbeitet.  

Deshalb gilt: Planen Sie auf der Autobahn derzeit besser etwas mehr Zeit und Geduld ein. Wer kann, meidet am besten die Spitzenzeiten: Freitagnachmittag, Samstag vom Vormittag bis zum frühen Nachmittag und Sonntagnachmittag. Starten Sie stattdessen besser unter der Woche oder in den frühen Morgen- und späteren Nachmittagsstunden.

Denken Sie in diesem Jahr insbesondere auch daran, sich vor der Abfahrt über die unterschiedlichen Corona-Reglungen der jeweiligen Bundesländer zu informieren.

So machen Sie das Beste aus dem Stau

Wenn der Verkehr stockt oder sogar gänzlich zum Erliegen kommt, wird der Weg von oder zur Arbeit oder die Fahrt in den Urlaub schnell zum Stimmungskiller. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie die Langeweile im Stau bekämpfen:

  • Der Tag ist vollgestopft mit Terminen und Verpflichtungen, da bleibt kaum Zeit für ein längeres Gespräch. Mit einer Freisprecheinrichtung können Sie dies nachholen und die Wartezeit für den Austausch mit Freunden und Familie nutzen.
  • Schmieden Sie Pläne! Welche Termine stehen an? Was möchten Sie erledigen? Was wollen Sie am Wochenende unternehmen?
  • Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie ein Hörbuch auf CD oder eine längere Reportage im Radio.
  • Schauen Sie der Wahrheit ins Gesicht: Bis Weihnachten sind es nicht einmal mehr sechs Monate. Warum nicht im Stau schon einmal darüber nachdenken, über was sich die lieben Verwandten in diesem Jahr freuen könnten.
  • Lassen Sie Ihrer Wut über den Stau freien Lauf. Schließen Sie die Fenster und machen Sie Ihrem Ärger über die Verzögerung Luft.

Im Stau: Rettungsgasse bilden!

Bei allem Unmut über einen Stau, denken Sie daran, die Rettungsgasse zu bilden – und zwar bereits dann, wenn der Verkehr stockt und nicht erst, wenn die Rettungskräfte mit Blaulicht und Martinshorn von hinten kommen.

Und so geht’s: Wer den linken Fahrstreifen befährt, weicht nach links aus, Autofahrer auf allen anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. Ist es in engen Baustellbereichen aufgrund deutlich schmalerer Fahrspuren nicht möglich, die Rettungsgasse zu bilden, wird empfohlen, mit genügend Abstand versetzt zu fahren. So können Autofahrer im Ernstfall in die rechte Spur einfädeln und damit den linken Fahrstreifen für Rettungskräfte freimachen.

 

Die Aufnahme wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Keine andere Siedlung liegt näher am neuen Hauptstadtflughafen als Selchow. Das fast 650 Jahre alt Dorf grenzt an die Start- und Landebahnen des BER. Der Bau des Großflughafens hat den Ortsteil der Gemeinde Schönefeld grundlegend verändert. Die Einwohnerzahl sinkt stetig und viele Häuser stehen leer. Dazwischen gibt es jedoch auch pfiffige Unternehmer: Die Bar „45 über Null“ zieht zahlreiche Besucher aus Nah und Fern an, die im Strandstuhl sitzend und mit einem Cocktail in der Hand die startenden und landenden Flieger beobachten wollen.

Ein Dorf verschwindet

Viele der noch verbliebenen 174 Einwohner von Selchow sind sich sicher: Ihr Dorf wird über kurz oder lang verschwinden. Knapp 500 Bewohner hatte der Ortsteil noch in den 1970er Jahren gehabt. Seitdem sinkt die Zahl und der Altersdurchschnitt steigt. Mehr als die Hälfte der heutigen Einwohner sind älter als 60 Jahre. Während einige Bewohner umgesiedelt wurden, blieben andere, vor allem weil die sie ihre Ländereien nicht zu günstigen Konditionen verkaufen konnten.

Aus der Not geboren wurde auch die Idee für die Bar „45 über Null“: Nachdem die Bahnstrecke für den BER fertig war, lag der Selchower Hofladen der Familie Sauerwald in einer Sackgasse. Um wieder Besucher anzulocken, errichteten Kai Sauerwald und Sven Böhme ein neues Blockhaus für den Hofladen und eine Freiluftstrandbar direkt in der Einflugschneise des BER. Im Juni 20212 waren Hofladen und Bar fertig – nur der Flughafen nicht. Auch wenn dessen Eröffnung noch einige Jahre auf sich warten ließ, tat dies dem Erfolg des Hofladens und der Bar keinen Abbruch. Infos zum Hofladen, der Bar und geplanten Veranstaltungen finden sich unter https://45uebernull.de/.

Ihren Namen „45 über Null“ trägt die Wohlfühl-Insel, weil die durch den Luftverkehr gegebene Höhenbeschränkung der Gebäude dort bei knapp 45 Meter liegt. 

Die Zukunft der ILA Berlin

Wann die nächste ILA Berlin stattfinden wird, ist derzeit noch unklar. Sicher ist nur eins: Die nächste Ausgabe der Luftfahrtmesse wird ein anderes Gesicht haben. Die teils sehr anspruchsvollen Flugvorführungen wird es nicht mehr im bekannten Format geben: Denn bleibt die ILA Berlin auf dem Berlin ExpoCenter Airport-Gelände in Selchow, muss sie sich zukünftig die Start- und Landebahn mit dem normalen BER-Verkehr teilen. Zwischen den regulären Starts und Landungen wird es daher nur noch kleine Zeitfenster für die Flugschau geben.

 

Die Aufnahme des Dorfes Selchow wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Der Anblick eines Rettungshubschraubers in der Luft gehört längst zum Alltag im Rahmen von Rettungseinsätzen. Rund 13.000 Flüge haben die acht Hubschrauber der Hauptstadtregion im vergangenen Jahr absolviert. Diese Zahl täuscht leicht darüber hinweg, dass die Geschichte der Luftrettung in der hiesigen Region relativ jung ist. Während die Luftrettung am 1. November 1970 in München ihren Anfang nahm, gab es erst 1987 in Berlin und sogar erst 1990 in Brandenburg die ersten Rettungshubschrauber.

Das zivile Luftrettungssystem in Deutschland

In den vergangenen 50 Jahren wurde in Deutschland ein nahezu flächendeckendes Luftrettungssystem für die zivile medizinische Notfallversorgung aufgebaut. Rettungshubschrauber werden zu einer Vielzahl unterschiedlicher Ereignisse gerufen. Grundsätzlich wird zwischen Primär- und Sekundäreinsätzen unterschieden.

Primäreinsätze umfassen die schnelle Notfallversorgung eines Patienten und dessen Transport in ein geeignetes Krankenhaus. Dafür werden in der Regel Rettungshubschrauber (RTH) eingesetzt. Die Sekundäreinsätze werden von sogenannten Intensiv-Transporthubschraubern (ITH) durchgeführt. Dabei werden Patienten von einem Krankenhaus in ein anderes überführt. Darüber hinaus transportieren Rettungshubschrauber auch Organe und Blutkonserven oder unterstützen bei Suchflügen.

Während die Rettungshubschrauber meist an Schwerpunkt-Krankenhäusern stationier sind, finden sich die Intensivtransporthubschrauber vorwiegend an Flughäfen oder an Kliniken der maximalen Versorgung. Die meisten Luftrettungsstützpunkte verfügen über die gesamte für den Hubschrauberbetrieb notwendige Infrastruktur. Dazu zählen unter anderem ein Hangar, eine Betankungsanlage, Unterkünfte für die Besatzung und Löschmittel.

Die Luftrettung in Berlin

Die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen verhinderten viele Jahre lang den Aufbau der Luftrettung in Berlin. Der Einsatz eines deutschen Fluggerätes war aufgrund des Vier-Mächte-Abkommens absolut ausgeschlossen, sodass nur ein Hubschrauber mit Zulassung und Piloten eines Staates der Alliierten in Betracht kam. Erst nach langen und schwierigen Verhandlungen und Vorbereitungen nahm am 1. September 1987 der erste Berliner RTH „Christoph 31“ seinen Dienst auf, der jedoch nur in den westlichen Besatzungszonen fliegen durfte. Ein Überfliegen der Berlin-West umgebenden Mauer war strengstens verboten. Erst mit der Wiedervereinigung erweiterte sich das Einsatzgebiet auf das gesamte Berliner Stadtgebiet. Im Oktober 1994 erhielt Berlin mit dem ITH „Christoph Berlin“ ein weiteres Luftrettungsmittel.

Die Einsatzzahlen der beiden Berliner Hubschrauber sind sehr hoch, weshalb es seit einigen Jahren vermehrte Forderungen nach einem weiteren RTH gab. Im kommenden Jahr soll es nun endlich so weit sein: Der Hubschrauber „Christoph 31 BRAVO“ soll seinen Dienst aufnehmen.

Die Luftrettung in Brandenburg

Bis 1990 gab es in der DDR keine Luftrettung. Alle Rettungseinsätze erfolgten bodenbezogen – ein absoluter Schwachpunkt für die schnelle medizinische Versorgung der Bevölkerung. Kurz nach der Wiedervereinigung wurde Ende Dezember 1989 aufgrund der veränderten politischen Lage ein kurzfristiges Pilotprojekt für die Luftrettung gestartet. Die Erfahrungen waren derart positiv, dass der Aufbau eines Luftrettungssystems bereits im März 1990 beschlossen und zügig umgesetzt wurde. Am 10. April 1990 wurden mit „Christoph 33“ in Senftenberg und „Christoph 35“ in Brandenburg an der Havel die ersten beiden RTH im Land Brandenburg stationiert. Wenige Tage später folgte der RTH „Christoph 49“ in Bad Saarow.

Früh geplant, aber erst spät eingerichtet, wurden weitere Luftrettungsstützpunkte im Norden des Bundeslandes. Bereits zu DDR-Zeiten waren die Einrichtung einer Station in der Prignitz sowie einer weiteren in der Uckermark angedacht. Tatsächlich nahmen der RTH „Christoph 39“ erst 2008 in Perleberg und der RTH „Christoph 64“ sogar erst 2015 in Angermünde ihren Dienst auf.

Zusätzlich zu den fünf RTH steht in Brandenburg ein ITH für die zivile medizinische Versorgung im Rahmen der Luftrettung zur Verfügung. „Christoph Brandenburg“ wurde 1994 in Senftenberg stationiert, wodurch dieser Stützpunkt zu einem der wenigen Doppelstandorte in der bundesdeutschen Luftrettung geworden ist.

Alle RTH und ITH aus Berlin und Brandenburg können auch länderübergreifend zum Einsatz kommen.

 

Die Aufnahme wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Wer der Hektik der Großstadt entfliehen möchte, ist in Großziethen genau richtig. Die Uhren ticken hier etwas langsamer und die Natur ist zum Greifen nahe. Vielleicht liegt das auch an der besonderen Lage: Großziethen ist ein Ortsteil der brandenburgischen Gemeinde Schönefeld und bildet den nördlichsten Punkt des Landkreises Dahme-Spreewald. Viele Jahre fristete der Ortsteil ein recht stilles Dasein, war er doch während der Teilung Deutschlands nur aus südlicher Richtung zu erreichen. Dem Besucher ohne Passierschein blieb er gänzlich verschlossen. Erst seit der Wiedervereinigung ist Großziethen wieder aus allen Richtungen gut erreichbar.

Die Geschichte des Ortsteils geht bis ins 14. Jahrhundert zurück. An längst vergessene Zeiten erinnern heute der 1877 gebaute Westturm der alten Dorfkirche, die Friedhofskapelle und die alte Schule. Jede Menge Raum für Erholung bietet der Gutspark Großziethen. Historische Sichtachsen und Wegebezeichnungen sowie ein wertvoller Altbaumbestand bilden den Kernbereich des Parks. Obstwiesen mit 61 Obstbäumen alter Sorten, ein alter Schweinephul, neue Spielwiesen und der Bauernhof Isle Reichel laden zum Verweilen ein.

Großer Beliebtheit erfreut sich auch der Bauerngarten Mette. Berliner Freizeitgärtner bauen dort unter professioneller Anleitung Bio-Gemüse an. Die Betreiber richten sich mit ihrem Angebot an Menschen, die nicht mehr am Ende einer langen und anonymen Kette der Lebensmittelwirtschaft stehen wollen. Diese Menschen haben in Großziethen die Möglichkeit, bei der Erzeugung der täglichen Lebensmittel wieder selbst Hand anzulegen, stolz auf die eigene Ernte zu sein und Freude am Gärtnern zu entwickeln.

 

Die Aufnahme des Ortsteils Großziethen wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Wildau mit einem Wort zu beschreiben, ist nahezu unmöglich. Die Stadt hat sich nicht nur in ihrem Erscheinungsbild, sondern auch in ihrer wirtschaftlichen Struktur in den vergangenen 100 Jahren mehrfach grundlegend gewandelt. Tradition und Moderne treffen an vielen Stellen aufeinander und verschmelzen zu einer beeindruckenden Einheit.

Bereits seit mehr als 100 Jahren ist Wildau einer der bedeutendsten Industrie- und Wirtschaftsstandorte der Region Berlin-Brandenburg. Von 1900 bis 1945 wurden in Wildau in einer der größten und modernsten Fabriken Deutschlands Lokomotiven hergestellt. In der DDR war der Ort vor allem für seinen Schwermaschinenbau bekannt. Viele der alten Produktions- und Lagerhallen verfielen in den ersten Jahren nach der Wende. Mittlerweile ist dort das Leben zurückgekehrt: Die Hallen wurden aufwendig modernisiert und beherbergen heute Unternehmen der verschiedensten Branchen.

Mit der wachsenden Attraktivität des Wirtschaftsstandorts wurden neue Flächen erschlossen. Im Jahr 2000 wurde der Technologie- und wissenschaftspark Wildau in Betrieb genommen und seitdem kontinuierlich erweitert – der Beginn der Ansiedlung einer ganzen Anzahl international erfolgreicher Hochtechnologie-Unternehmen und -Forschungseinrichtungen. Zu ihnen gehören unter anderem AneCom AeroTest, FTI Engineering Network sowie FTT Florida Turbine Technologies Deutschland.

Wildau ist aber nicht nur ein Ort der Wirtschaft, sondern auch der Wissenschaft. Die Technische Hochschule Wildau ist mit mehr als 4.000 Studierenden die größte Fachhochschule des Landes Brandenburg. Der Forschungsbereich PYCO des Fraunhofer IAP betreibt seit 2009 ein Technikum in Wildau und hat seine Aktivitäten vor Ort mit dem Bau eines Büro- und Laborgebäudes deutlich ausgebaut.

Arbeit, lernen und leben – das lässt sich in Wildau erfolgreich miteinander verbinden. Die Stadt verfügt über eines der größten Shoppingcenter Europas und bietet darüber hinaus vielfältige Erlebnismöglichkeiten. Eines der „neueren“ Highlights ist das Klubhaus an der Dahme, dessen Geschichte in die 1930er Jahre zurück reicht und das nach erfolgreicher Sanierung 2015 wieder eröffnet wurde.

 

Die Aufnahme der Stadt Wildau wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

In Niederfinow befindet sich das älteste in Betrieb befindliche Schiffshebewerk Deutschlands. Seit dem 21. März 1934 verrichtet der alte Riese zuverlässig seine Arbeit und befördert pro Jahr rund 20.000 Schiffe den 36-Meter hohen Sprung hinauf oder hinab, den das Gelände an dieser Stelle des Oder-Havel-Kanals macht. Doch nach mehr als 85 Jahren Betrieb ist das Industriedenkmal zu klein geworden für die moderne Güterschifffahrt. Höchste Zeit für ein neues Bauwerk der nächsten Generation – doch dessen Fertigstellung lässt noch immer auf sich warten.

Das Funktionsprinzip des neuen Schiffshebewerks ist das gleiche geblieben: Errichtet wird ein Senkrechthebewerk. Doch der neue Riese überragt den alten deutlich: die Länge erhöht sich von 82 auf 115 Metern, die Durchfahrtshöhe von 4,10 Meter auf 5,25 Meter. Der Trog, in dem die Schiffe den Höhenunterschied überwinden, wird mit 9800 Tonnen mehr als doppelt so schwer sein. Die größeren Abmaße ermöglichen es, dass zukünftig auch große Containerschiffe ohne Probleme den wichtigen Wasserweg zwischen Stettin, Berlin und der Ostsee nutzen können.

Freigabe für den Schiffsverkehr ist noch immer offen

Eigentlich sollte der Neubau des Schiffshebewerks Niederfinow bereits 2014 fertig sein. Doch der Probebetrieb hat noch immer nicht begonnen. Im vergangenen Jahr konnte der Untere Vorhafen als weiterer Bauabschnitt fertiggestellt werden. Derzeit läuft nunmehr die mehrstufige technische Inbetriebsetzung der einzelnen Anlageteile. Ein Abschluss dieser Arbeiten wurde zuletzt für den Jahreswechsel 2020/2021 in Aussicht gestellt. Erst danach kann der Probebetrieb mit bis zu 500 Trogfahrten starten. Läuft er erfolgreich an, kann endlich ein Termin für die Verkehrsfreigabe des neuen Schiffshebewerkes festgelegt werden.

Sind die Baumaßnahmen abgeschlossen und das neue Schiffshebewerk für den Verkehr freigegeben, muss das alte Hebewerk dennoch eine Weile seine Arbeit verrichten. Es soll kleinere Güterschiffe und Sportboote transportieren, Verkehrsspitzen abpuffern und mögliche Anlaufschwierigkeiten des neuen Schiffshebewerkes abfedern. Deshalb wird Winterpause derzeit für umfangreiche Unterhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten genutzt. Auch die Gegengewichtsseile werden noch einmal ersetzt. Sie sind nach rund 500.000 Betriebsfahrten verschlissen und müssen ausgetauscht werden. Der Wechsel der 192 Gegengewichtsseile erfolgt bis 2024 jeweils in den Wintermonaten. Dafür investiert der Betreiber nochmals 3,5 Mio. EUR in den alten Riesen.

Betreten und Staunen ausdrücklich erwünscht

Schon das bestehende Schiffshebewerk ist eine touristische Attraktion, die in kaum einem Reiseführer Brandenburgs fehlt. Rund 150.000 Besucher bestaunen jedes Jahr die Technik des alten Schiffshebewerkes.

Ist der Bau des neuen Riesen abgeschlossen, gelangen Interessierte über Aufzüge, Treppen, Wege, Stege und Brücken zu den Besucherumgängen des neuen Schiffshebewerkes in rund 50 Metern Höhe und können die Technik sowie den weiten Blick über das Barnimer Land von mehreren Stellen aus genießen.

 

Die Aufnahme des Schiffshebewerks in Niederfinow wurde uns von Helicolor-Luftbild Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Im Land Brandenburg gibt es nur einen einzigen Barockgarten, der bis heute erhalten geblieben ist: Der Klostergarten Neuzelle wurde um 1760 errichtet. Auf einer Fläche von rund 4 ha finden sich barocke Wege- und Wasseranlagen, steil abfallende Terrassen, eine Orangerie sowie historische Pflanzenbestände. Er grenzt an eine einzigartige Klosteranlage, die die Besucher verzaubert.

Neuzelle: Gelebte Ökumene

Heinrich der Erlauchte, Markgraf von Meißen und Ostmark, stiftete im Jahr 1268 zum Seelenheil seiner verstorbenen Gemahlin das Kloster Neuzelle den Zisterziensermönchen. Die Klosterkirche St. Marien bringt viele Besucher mit ihrer barocken Pracht zum Staunen. Den wertvollsten Klosterschatz stellen die Passionsdarstellungen vom Heiligen Grab dar, die im eigens dafür eingerichteten unterirdischen Museum „Himmlisches Theater“ gezeigt werden. Das Kulissentheater aus der Passion Christi mit riesigen Leinwänden und 109 lebensgroßen Figuren ist in seiner Form einzigartig in Europa.

Während St. Marien den Mönchen vorbehalten war, diente die Kirche zum Heiligen Kreuz, die sich etwas abseits befindet, als „Leutekirche“ dem Volk. Seit der Klosterauflösung 1817 wird diese Kirche als evangelische Pfarrkirche genutzt, während die ehemalige Konventskirche St. Marien katholisch blieb. Beide Kirchengemeinden existieren damit bis heute in unmittelbarer Nachbarschaft auf dem Klostergelände. Eine einzigartige Besonderheit in Brandenburg.

Der Klostergarten: Eine der bedeutendsten Gartenanlagen Deutschlands

Der Klostergarten kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Im 18. Jahrhundert gliederte sich die Gartenanlage in den Abt-, den herrschaftlichen Lust-, Obst- und Küchengarten sowie in den Konventgarten für die Mönche. Nach der Auflösung des Klosters im Jahr 1817 verfiel die Anlage. Die Orangerie wurde beispielsweise von 1844 bis 1993 als Turnhalle genutzt, im Garten selbst fanden Weitsprung, Weitwurf und Laufübungen statt.

Bereits in der DDR entstand der Plan, den Garten wiederherzustellen, doch scheiterte das Vorhaben lange Zeit am Geld. Erst die 1996 gegründete Stiftung Stift Neuzelle konnte die notwendigen Finanzmittel beschaffen. Die Arbeiten gliederten sich in bisher drei Bauabschnitte. Der dritte Bauabschnitt soll 2022 abgeschlossen werden.

Die Arbeiten basieren auf Plänen im alten Stiftatlas aus dem Jahr 1758. Nach historischem Vorbild werden Obstbäume, Beeren, Gemüsebeete und Kräuter gepflanzt. All das, was früher im funktionierenden Klosteralltag gebraucht wurde, soll zukünftige Besucher erfreuen.

Doch nicht nur Pflanzen und Wege sind Teil der Wiederherstellungsarbeiten. Gegenüber dem jetzigen Brunnen wird ein Pavillon errichtet. Für die Klostergärtner wird das historische Waschhaus, dass außerhalb der Gartenfläche liegt und bereits im Stiftatlas verzeichnet war, grundhaft saniert. Zwischen der Gartengrenze und dem Waschhaus werden zudem zwei Wirtschaftsgebäude errichtet.

Kultur im Klostergarten

Um mehr Kultur in den Klostergarten zu bringen, gründete sich 2019 der Arbeitskreis Gartenkultur. Gemeinsam mit der Stiftung hat man sich das Ziel gesetzt, das barocke Schmuckstück über die Region hinaus noch bekannter zu machen. Durch Veranstaltungen, Workshops, Vorträge und stimmungsvolle Abende soll die eigene kreative Gartengestaltung der Besucher gefördert und Kenntnisse über die barocke Gartenarchitektur vermittelt werden. Wie wäre es beispielsweise mit einer nicht jugendfreien Buchlesung im Kerzenschein oder einem kostenlosen Tag rund um die Gartenkultur?

Mehr Informationen zur Klosteranlage Neuzelle finden sich unter https://www.klosterneuzelle.de/ 

 

Die Aufnahme der Klosteranlage Neuzelle wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Erholung, Kunst und Handwerk, Glas und Geschichte – im Museumsdorf Glashütte kann man die Zeit vergessen. Denn das europaweit einmalige Denkmalensemble der Baruther Glashütte ist mehr als nur ein Museum. Die einzigartige Atmosphäre des Dorfes wird geprägt von den Glasmachern, Glasbläsern, Kunsthandwerkern und Künstler, die in ihren Werkstätten mit traditionellen Techniken Unikate und Kleinstserien herstellen.

Seine Existenz verdankt das Dorf einem starken Sturm im Jahre 1715. Damals wurden zahlreiche Bäume entwurzelt. Auf der Suche nach einer sinnvollen Verwendung des in Massen zur Verfügung stehenden Rohstoffes entschied man sich, eine Glashütte zu errichten.

Obwohl das in Baruth verwendete Pottasche-Verfahren dem Stand der Technik entsprach und der Betrieb damit oftmals fortschrittlicher als die Konkurrenz war, blieb der wirtschaftliche Erfolg lange Zeit aus. Immer wieder wechselte die Hütte den Besitzer und wurde zeitweise sogar ganz stillgelegt. Erst ab 1822 begann die Blütezeit der Baruther Glashütten, als man begann, reines Milchglas für Beleuchtungskörper herzustellen. Zu Hochzeiten wurden monatlich rund 25.000 Lampenschirme produziert. Damit avancierte die Baruther Glashütte in der Mitte des 19. Jahrhunderts zur größten Glasfabrik in der Provinz Brandenburg.

Die beiden Weltkriege überstand das Dorf weitgehend unbeschadet. Unter dem DDR-Regime wurde die Produktion auf Gärballons umgestellt. Die zentrale Betriebsleitung versäumte es jedoch, in die Erhaltung und Modernisierung des Betriebes zu investieren. Aufgrund technischer Mängel und Baufälligkeit musste die Baruther Glashütte deshalb am 30. September 1980 endgültig geschlossen werden.

Bewusstsein schaffen und Traditionen bewahren

Um den Ort und das technische Denkmal zu erhalten, gründete sich 1991 der Verein Glashütte e.V. Er setzte sich für die Restauration der baufälligen Gebäude ein und richtete zudem das Museum ein. Dauer- und Sonderausstellungen sowie zahlreiche Veranstaltungen locken jährlich tausende Besucher in das Dorf.

Einen besonderen Anziehungspunkt stellen die Produktionsräume dar, in denen Besucher in die Welt des Glases eintauchen können. Das Herzstück bildet dabei die Ofenhalle, in der sich der bis zur Schließung des Betriebes genutzte Wannenofen mit dem im Inneren erstarrten Glasblock befindet.

Die Dauerausstellungen informieren zum einen über die Geschichte der Baruther Glashütten, das Leben der Glasarbeiterfamilien und die Herstellung des Glases. Neben Beleuchtungsgläsern zeigt das Museum auch Gläser anderer Glashütten von der Antike bis zur Moderne.

Reinhold Burger und die Erfindung der Thermosflasche

Eine weitere Ausstellung ist dem berühmtesten Sohn des Dorfes gewidmet: Reinhold Burger. Er wurde 1866 in Glashütte geboren, verbrachte viele Jahre auf Wanderschaft, bevor er 1894 in Berlin eine eigene Firma gründete. Dort produzierte er die von ihm entwickelten ersten Thermoskannen und Röntgenröhren.

Aufgrund der Corona-Pandemie ist das Museum derzeit geschlossen, die Geschäfte der Handwerker und Künstler sind jedoch im Rahmen der jeweils geltenden Verordnungen weiterhin geöffnet. Wer nicht warten und die Welt des Glases entdecken will, kann dies online tun. Das Sammlungsgut des Museums ist auf das Plattform „Museum-Digital“ zu finden.

 

Die Aufnahme des Museumsdorfes Glashütte wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.

Rund ein Jahr ist es her, dass Elon Musk den Bau der Tesla Gigafactory im märkischen Grünheide bekannt gab. Seitdem wächst die Fabrik rasant. Im ersten Quartal 2020 war Baustart. Innerhalb weniger Wochen fielen die Kiefern, bohrten Baugeräte tiefe Löcher, setzten Pfeiler und gossen Fundamente. Betonwände wuchsen rasant in die Höhe. Dabei fehlt noch immer die endgültige Baugenehmigung.

Insgesamt investiert Tesla über eine Milliarde Euro in die Errichtung seiner Autofabrik. Ebenso gewaltig wie die Kosten für das Bauvorhaben sind die zukünftigen Produktions- und Beschäftigtenzahlen: In der aktuell zur Genehmigung stehenden Tesla-Fabrik sollen bis zu 12.000 Menschen arbeiten, die ab Sommer 2021 im Dreischichtbetrieb jährlich bis zu 500.000 Fahrzeuge des Models Y sowie später des Models 3 produzieren.

Kritische Stimmen

Neben der positiven Resonanz auf die Ansiedlung gibt es auch kritische Stimmen, insbesondere von Umweltverbände. Doch diese Kritiker haben es schwer, denn Tesla hat im Hinblick auf den Umweltschutz mehrere Zeichen gesetzt. So wurden Ameisen umgesiedelt, neue Bäume gepflanzt und Reptilienbleche für Salamander angeschafft.

Doch nicht alle Probleme konnte bisher gelöst werden: Bemängelt wird nach wie vor der zu hohe Wasserverbrauch. Auch die Errichtung der notwendigen Verkehrsinfrastruktur zieht sich hin und wird wohl erst 2026 abgeschlossen sein – lange nachdem das Werk im Juli 2021 seine Produktion aufgenommen hat. Zwar gilt der Bau einer neuen Autobahnabfahrt, einer neuen Landstraße und bessere Radwege sowie die Errichtung einer Brücke statt eines Bahnübergangs als sicher, die offiziellen Genehmigungen stehen jedoch weitestgehend noch aus.

Diese sowie weitere Probleme, Hinweise und Anträge wurden im Herbst 2020 im Rahmen eines Erörterungsverfahrens diskutiert, das sich über acht Tage hinzog. Dieses muss nun zunächst protokolliert und ausgewertet werden, wodurch die Ausstellung der Gesamtgenehmigung weiter auf sich warten lässt. Bisher wurde das Autowerk mit Vorab-Teilerlaubnissen aus dem Boden gestampft. Von der Waldrodung bis zum Dach des Karosserie-Presswerks baute Tesla alles auf eigenes Risiko. Bis zum Jahresende wird mit der endgültigen Entscheidung über die Gesamtgenehmigung gerechnet.

Ansiedlung gilt als Jackpot für die Region

Doch trotz aller Kritik darf man eines nicht aus den Augen verlieren: Tesla gilt als ein riesiger Gewinn für die Region, als ein echtes Stück Zukunft. Durch die Ansiedlung in Deutschland, so Branchenexperten, gäbe es mehr Wettbewerb unter den Automobilbauern, insbesondere das Thema Elektromobilität nehme dadurch mehr Fahrt auf als nach hundert Kanzlergipfeln in Berlin. Zudem gibt es mit Tesla rund um den Flughafen BER eine interessante Mischung aus Forschung, Hightech und Industrie, die im internationalen Wettbewerb um Wirtschaftsansiedlungen konkurrenzfähig ist. Weitere Ansiedlungen dieser Art im Umfeld des BER sind damit nicht ausgeschlossen.

 

Die Aufnahme der Tesla Baustelle stammt aus dem September 2020 und wurde uns von Helicolor-Luftbild-Ost zur Verfügung gestellt. Vielen Dank für diese einzigartige Aufnahme.